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Wir über uns

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung wurde 1995 in München aus dem Erbe des Firmengründers gleichen Namens gegründet.

Als gemeinnützige Stiftung setzt sie sich für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen von Menschen, Tieren und Pflanzen ein. Dazu dienen die Erträge des Stiftungsvermögens von derzeit gut 23 Millionen Euro, die für die Förderung von Naturschutzprojekten anderer Organisationen und für die Eigenprojekte der Gregor Louisoder Umweltstiftung zur Verfügung stehen.

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung betreibt kein aktives Fundraising und insbesondere keine Spenden- oder Mitgliederwerbung.

Wir setzen folgende ausgewählte Projekte selbst um, wenn möglich in enger Kooperation mit etablierten Akteuren wie den Naturschutzverbänden oder Projektbüros:

1995 - 2015: 20 Jahre Gregor Louisoder Umweltstiftung

Die Gregor Louisoder Umweltstiftung blickte Anfang 2015 auf 20 Jahre Umweltarbeit zurück. In diesem Zusammenhang veröffentlichten wir nach und nach Interviews, Artikel und Beiträge über einige Meilensteine der Stiftungsgeschichte. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, besuchen Sie bitte unsere Jubiläumsseite.

Wer war der Namensgeber der Gregor Louisoder Umweltstiftung?

Gregor Louisoder

Bernd Louisoder erinnert sich 2013 an einige Erlebnisse mit seinem Vater, Gregor Louisoder:

Urlaubsreise mit der Firma - mit 11 Bussen fuhr er 1951 über Toblach nach Venedig: Der Ausflug dauerte drei Tage. Da es noch Devisenbewirtschaftung gab, verfügte die Firma nicht über die nötigen Mittel. So fasste Gregor Louisoder mit der Oper von Rom zusammen folgenden Plan: Er lud die Römische Oper zu einem Gastspiel nach München ein. Im Gegenzug finanziert die römische Oper den Aufenthalt der Belegschaft in Italien. Das Presseecho war entsprechend groß, denn so etwas hatte es noch nie gegeben.

25. Firmenjubiläum: Zum 25 jährigen Firmenjubiläum gab es im Prinzregententheater eine  Sonderaufführung für die ganze Belegschaft mit Partner der Lieblingsoper von Gregor Louisoder: Beethovens Fidelio. Die 10 Mitarbeiter, die er 1933 von der bankrotten Firma seines Onkel übernommen hatte, erhielten noch eine Extraprämie....

Spiel- und Sportplätze: In der nächsten Nähe des Firmengeländes (München, Herzogstandstraße) hat Gregor Louisoder 1958 einen Spielpaltz errichten lassen, weil er erkannte, dass für die Kinder der Umgebung durch die starke Verbauung der früheren Gärten in der Nähe immer weniger Möglichkeiten zum Spielen und Toben gegeben waren. Dem Münchner Turnverein hat er im Osten Münchens bei Ödenstockach einen Sportplatz gestiftet, der heute noch seinen Namen trägt.

Hosen für die Bergwacht: Etwa 1950, als von Willi Bogner sen. die  Keilhose noch nicht erfunden war, spendierte Gregor  Louisoder der Bergwacht neue Skihosen aus sehr strapazierfähigem dunkelgrünem  Gabardinestoff als Anerkennung für ihren alpinen Einsatz.

1958: 25-jähriges Firmenjubiläum. Der älteste Sohn Ralph übernimmt die bisherigen Firmenräume für die Produktion seiner im Jahre 1953 gegründeten Firma „RALPH Modelle“. Zusammen sind beide Firmen die größten Arbeitsgeber in Giesing und gehören mit jeweils über 600 Mitarbeitern zu den größten Bekleidungsfirmen in München und Deutschland.

Im Jahre 1963 zieht die Firma „Ralph Modelle“ in einen Neubau mit großer freitragender Produktionshalle nach Schwabing in die Leopoldstraße 123. Die freigewordenen Räume werden wieder von der Firma Louisoder AG übernommen, in die sich die Mantelfabrik inzwischen umfirmiert hat.

Im Januar 1960 erleidet Gregor Louisoder einen Herzinfarkt. In der Folge davon übergibt er seinem 2. Sohn Gert die Firmenleitung und zieht sich sukzessive aus dem Betrieb zurück.

Im Dezember 1978 stirbt Gregor Louisoder in der Schweiz, wohin er sich wegen seiner angeschlagenen Gesundheit mit seiner 2. Ehefrau Martha zurückgezogen hat.

1985 muss die Firma Louisoder AG Konkurs anmelden, wie viele andere Münchner Bekleidungsfirmen in dieser Zeit.